• backhaeusle.jpg
  • cafeteria.jpg
  • flur.jpg
  • funcort.jpg
  • gebaeude_1_2.jpg
  • gebaeude_2.jpg
  • gebaeude_3neu.jpg
  • musikraum.jpg
  • piratenschiff.jpg

 

Schule trifft Rathaus, so war es zumindest im März 2020 geplant als Wertheims Oberbürgermeister Markus Herrera Torrez die Schüler der 9a der Gemeinschaftsschule Wertheim ins Rathaus einlud. Es kam anders. Die Pandemie legte den Plan auf Eis. Die Schüler gaben, gemeinsam mit Klassenlehrerin Ramona Pfenning jedoch nicht auf und luden ihrerseits Herrn Torrez in die Schule ein. Am vergangenen Dienstag wurde das Treffen nachgeholt – so traf Rathaus nun Schule.

Die Klassensprecher Lukas Grinimaer und Lara-Marie Götz stellten dem Oberbürgermeister begleitet von Herrn Fleischer in einem kurzen Vortag sowohl Schönes als auch weniger Schönes an ihrer Schule vor. Lobend hoben sie den großen Pausenhof mit Piratenschiff und Fun Court hervor, die zum Toben und Bewegen anregten. Auch die Deskbikes im Klassenzimmer der 9a stellten sie in diesem Zuge begeistert vor und verwiesen auf deren rege Nutzung, die nicht nur „Spaß mache, sondern auch geistig und körperlich fit halte“. Kritik äußerten die Klassensprecher an der Gebäudefassade, der verwitterten Sandsteintreppe sowie trister Farbgestaltung im Gebäude und maroder sanitäre Anlagen, die für Gäste und Schüler keinen einladenden Eindruck erweckten. Wohl wissend, dass das Schiff „Wertheim“ nicht leicht zu manövrieren sei, wie er bereits an Fasching bewiesen hätte, und die Probleme mit Corona an Fahrt zugenommen haben, solle er nun den Wind dieser Einladung nutzen und neue Segel setzen. Mit einer modernen Homepage argumentierten die Schüler, könne man die positiven Leistungen der Schule nach außen tragen und baten die Stadt, neben der voran genannten Punkte um ihre Unterstützung.

In der folgenden Diskussion, in der Torrez vorausgehend seinen Werdegang vorstellte und das politische Interesse der Schüler lobte, stellte er sich der Frage wie es mit der Gemeinschaftsschule am aktuellen Standort weiter gehe. Die Schüler befürchteten einen Stillstand am Standort Wertheim, nachdem Torrez die Umzugspläne der Gemeinschaftsschule auf den Reinhardshof, mit Bezug auf die Kostenfrage begründete. Fragen nach Busfahrplänen, Pausenhof und Turnhallenbelegung vertagte er mit Verweis auf spätere Planungsphasen. Insgesamt ging er jedoch auf jede Frage schülerorientiert ein, ließ jedoch Ansätze für Umsetzungsmöglichkeiten unbeantwortet. Im Nachgespräch lobten ihn die Schüler schließlich für sein Kommen, sein freundliches Auftreten und sein Interesse an ihren Problemen.